RCDS Hochschulgruppe an der Humboldt Universität zu Berlin

HERZLICH WILLKOMMEN

beim RCDS an der Humboldt Universität zu Berlin.

Der Ring-Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) ist der größte und älteste Studentenverband Deutschlands. Der RCDS Bundesverband ist der Zusammenschluss von mehr als 100 unabhängigen und selbstständigen Gruppen im gesamten Bundesgebiet.

Wir als Gruppe an der HU Berlin möchten uns hier vorstellen sowie über Aktuelles, Veranstaltungen und Termine informieren.

Bei Fragen oder Anregungen kannst Du uns natürlich gerne jederzeit kontaktieren.


Aktuelles

offizielles Wahlergebnis:

der RCDS hat wie auch schon in der abgelaufenen Wahlperiode einen der vier Sitze im Akademischen Senat errungen und stellt darüberhinaus einen studnetischen Vertreter im Konzil der Humboldt-Universität.

Beide Mandate wird Constantin Klemm wahrnehmen.

Das komplette Ergebnis gibt es hier:

http://www.gremien.hu-berlin.de/wahlen



Wahlen zu den akademischen Gremien

AS (=akademischer Senat) und

Konzil

der Humboldt-Universität
am 23. Juni 2010


Was Ihr am Mittwoch wählen könnt:

(1) Den akademischen Senat. Der AS ist das geschäftsführende Organ der akademischen Selbstverwaltung an unserer Universität. In ihm sind 13 Professoren, 4 Wissenschaftliche Mitarbeiter, 4 Sonstige Mitarbeiter und 4 Studierende vertreten. Seine Aufgaben beinhalten so ziemlich alles Grundsätzliche was an unserer Uni entschieden wird.

(2) Das Konzil. Das Konzil entscheidet über Grundsatzfragen und ist zuständig für die Wahl des Präsidenten.
Es ist somit das höchste Gremium der Universität.
Es besteht aus den 25 Mitgliedern des Akademischen Senats, 18 zusätzlichen Professoren, sechs akademischen Mitarbeitern, sechs Studenten und sechs sonstigen Mitarbeitern.


Was wir dort für Euch erreich wollen:

(1) Eine Verbesserung der Situation im Grimmzentrum - der Zugang zu Fachliteratur muss verbessert und die Arbeitsplatzsituation angegangen werden.

(2) Die Mensa im Hauptgebäude muss schnellstmöglich umgebaut werden - das Zelt ist insbesondere im Sommer eine Zumutung für Mensamitarbeiter und Studierende und nur als absolute Notlösung akzeptabel!

(3) Ein echtes Studium Generale im Rahmen der BZQ, das den Studierenden wirklich in Form von Credits zugute kommt!


Wer für von Uns für Euch antritt:



Wo Ihr wählen könnt:



Am 23.06. Von 09 bis 15 Uhr...

...in der WiWi Fakultät:
Spandauer Straße 1 Flur vor dem Dekanat

...Medizin:
Virchow-Klinikum - Westring 1, Raum 1015, 6. OG
Mitte - Friedrich-Althoff-Haus, E1, Raum 0026
Campus Buch - Lindenberg Weg 80, Haus 51, 3. OG
Campus Benjamin Franklin - Haus 5, Sozialdienst 1, E 146

...Jura:
Foyer der Fakultät

...Evangelische Theologie
BU 26, Raum 2.32





...und der Bildungsstreik???

Hochschulpolitik egal welcher Couleur kommt und kam in den letzten Wochen und Monaten an einem großen Thema nicht vorbei: dem Bildungsstreik.
Die ambitionierte Mission der Streikenden, die nicht weniger als eine komplette Remodelierung des deutschen Bildungssystems im Sinn haben, macht, das merkt jeder der sich auch nur kurz mit dem Thema auseinandersetzt, eine kurze und einfache Antwort auf die zentralen aufgeworfenen Fragen unmöglich. Wir wollen es trotzdem versuchen.

Zunächst einmal: wir stehen dem Großteil der Forderungen der Streikenden durchaus positiv  gegenüber – auch wir sehen gravierende und lange totgeschwiegene Probleme in allen Bereichen des deutschen Bildungssystems. Unser Ziel ist jedoch eine konstruktive Auseinandersetzung mit den drängendsten Fragen der Studiensituation in Berlin.

Forderungen wie die nach einem selbstbestimmten Studium in dem Bildung nicht zur Ware wird und das sich an mehr als nur an Kriterien wie der wirtschaftlichen Verwertbarkeit („employability“) orientiert oder auch ganz konkret die Schaffung zusätzlicher Stellen insbesondere in der Lehre um die Betreuungssituation der Studierenden zu verbessern sind definitiv gerechtfertigt.

In anderen Bereichen allerdings gehen die Forderungen der Streikenden in unseren Augen über das Ziel hinaus – finanzielle Unabhängigkeit aller Studierenden ist ein schönes Ziel. Die Vergabe von Stipendien hierzu allerdings als ungerechte Elitenbildung zu brandmarken ist unserer Meinung nach falsch und unrealistisch. 

Unsere eigenen Überlegungen konzentrieren sich zu einem Teil auch auf völlig andere Bereiche als der Bildungsstreik. So sind wir für eine Ausweitung des Anteils des Studium Generale am Studienverlaufsplan zur Erhöhung von Flexibilität und Freiheit. Ganz konkret: 15 Studienpunkte aus Fachbereichen, die nicht der Eigene sind. Außerdem sind wir nicht für eine Abschaffung von Bachelor und Master, sondern für eine Anpassung der prinzipiell sinnvollen Idee an die Realitäten der Studenten – konkret: Verringerung des Workloads durch180 Leistungspunkte in acht statt in sechs Semestern.

Zusammengefasst: Lasst uns unser Bildungssystem gemeinsam reformieren  durch wirkliches nachdenken statt bequemer Fundamentalkritik!


"Linkes Biotop will feucht bleiben"

Artikel in der TAZ vom 14.12.2009



RCDS Nordost beim Landesparteitag der CDU MV

Auch beim diesjährigen Landesparteitag nutze der RCDS die Möglichkeit, mit zahlreichen Mandatsträgern ins Gespräch zu kommen. Im Vordergrund stand hier natürlich die Bildungspolitik; insbesondere die Situation an den Hochschulen.


„Wir brauchen keinen Streik oder Krawall, um unsere Ziele und Inhalte an die Entscheidungsträger heranzutragen und so etwas zu bewegen. Es zeigt sich immer wieder, dass man so am Besten etwas für die Studenten erreichen kann. Kurz Lärm zu machen hat noch nie etwas gebracht. Wir setzen auf kontinuierliche und sachliche Arbeit“, erklärte der stellv. Landesvorsitzende Christoph Diehn.


So konnte der RCDS unter anderem Bundeskanzlerin Dr. Merkel, den Vorsitzenden der KMK und Landesminister Tesch sowie den neuen CDU Landesvorsitzenden aus MV Caffier und zahlreiche weitere Interessierte an ihrem Stand begrüßen.




„Der Streik ist hinderlich“

  

Der ehemalige Gruppenvorsitzende Christoph Diehn erklärt im Interview mit der Frankfurter Rundschau die Position des RCDS. Zum Interview:

http://www.fr-online.de/top_news/2084570_RCDS-kritisiert-Studenten-Protest-Der-Streik-ist-hinderlich.html

Viel gestreikt - nichts erreicht
Nüchterne Bilanz nach Bildungsstreik

Der Bildungsstreik ist vorbei. Doch was ist geblieben? Banner und Plakate sind weg, genauso wie der hinterlassene Dreck auf der Demo-Route (der Berliner Stadtreinigung sei Dank!). Die Studenten sitzen wie vorher in der Uni, am Schreibtisch oder auf der Wiese. Monatelang haben sich die Organisatoren bemüht, ein buntes Programm für die Streikwoche auf die Beine zu stellen. Besetzungen, eine große Demo, „Banküberfälle“, populistische Parolen und allgemeine Gesellschafts- und Kapitalismuskritik. Sogar das Wetter hat hervorragend mitgespielt. Doch letztlich ist es gekommen, wie es anzunehmen war: Wer Vorlesungen bestreikt und so für bessere Bildung wirbt, wird nicht ernst genommen. Wer gleichzeitig gegen den Kapitalismus wettert glaubt man nicht, dass es ihm ausschließlich um bessere Bildung geht. Wer seine Aktionswoche mit Besetzungen, Sachbeschädigungen und gar „Banküberfällen“ garniert, dem geht es wohl kaum um die Sache und Konzepte.

Somit bleibt festzuhalten, dass all jene, die einen Tag der Anwesenheitspflicht entgehen wollten die Chance hatten, sich einige nette Stunden zu machen. Schade nur, dass wenige Tage danach kaum jemand mehr über Inhalte spricht. Auch aus den Medien ist das Thema gänzlich verschwunden. Was ist also geblieben? Zunächst gibt es einige Gesprächsangebote – von der Uni, von einigen Politikern und wenigen Verbänden. Aber braucht es dafür eine „Spaß-Krawall-Woche“ wie den Bildungsstreik? Wohl kaum. Zum anderen gibt es in einigen Hochschulgremien Überlegungen und erste Beschlüsse zu den Themen Anwesenheitspflicht sowie zur Überarbeitung der BA/MA-Studiengänge. Auch hier geht es um hochschulpolitische Arbeit – nicht um einen Streik. Alles in allem bleibt festzuhalten, dass im Ergebnis wenig erreicht wurde.

Daher bleiben wir vom RCDS dabei, uns für die Sacharbeit einzusetzen. Wir stehen für klare Ziele und Konzepte. Es geht konkret um eine solide Finanzierung der Hochschulen, die Reduzierung der Abbrecherquoten sowie die Überarbeitung der Ausgestaltung in den BA/MA-Studiengängen. Ideologisch geprägte Streik-Aktionen bringen offensichtlich wenig. Viel mehr muss es gelingen, möglichst viele Studenten für die Hochschulpolitik, Gremienarbeit und Ausarbeitung von Konzepten zu begeistern. Zugegeben: Dies ist nicht immer so kurzweilig wie eine Aktionswoche. Auf längere Sicht lassen sich jedoch nur so bessere Bedingungen für unser Studium schaffen. Daran müssen wir gemeinsam arbeiten, wenn wir wirklich ernst genommen werden wollen.


Sitzung des stud. Wahlvorstandes am 10.06.2009 
Abwahl von Jan Latza ordnungsgemäß 

Auf der letzten StuPa Sitzung stellte sich Jan Latza zur Wiederwahl für das Referat Internationalismus - und scheiterte am notwendigen Quorum. Somit war und ist er nicht gewählt.
Dagegen erhob sich jedoch sofort Widerstand, sodass kürzlich der stud. Wahlvorstand über die ordnungsgemäße Durchführung des Wahlganges zu entscheiden hatte.
Ergebnis: Alles in Ordnung. Die Abwahl von Jan Latza war somit rechtmäßig.


Bildungsstreik schadet nur den Studenten
Befürchtung von gewalttätigen Protesten an der HU

Vom 15. bis 19. Juni ist auch für Berlin ein Bildungsstreik angekündigt. Dazu erklärt der Gruppenvorsitzende des Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Berlin HU: „Der sogenannte Bildungsstreik ist völlig kontraproduktiv. Den einzigen, denen er schadet, sind die Studenten selbst.“

Der RCDS fordert seit langem eine bessere Bildungs- und Hochschulpolitik. So ist die Bekämpfung der hohen Abbrecherquoten an deutschen Hochschulen ein gravierender Missstand, der durch eine bessere Betreuung und Information von Studienanfängern gelöst werden kann.

„Ich würde mir wünschen, dass wir über Bildungsthemen diskutieren und nicht versucht wird, mit einer plumpen Krawallaktion nach Aufmerksamkeit zu haschen. Die vermeintlichen Streiter für studentische Interessen schaden nur der Studentenschaft. Klausuren müssen trotzdem geschrieben werden. Da hilft es nicht, wenn man die Vorlesungen stürmt und Studenten vom Lernen abhält“, so Christoph Diehn.

Außerdem sei zu befürchten, dass gewaltbereite Gruppen universitäre Einrichtungen beschädigen. So im vergangenen Jahr an der Humboldt-Universität in Berlin geschehen, als Linksradikale eine Ausstellung zur NS-Vergangenheit zerstörten. „Wir dürfen bildungspolitische Themen nicht gewaltbereiten Chaoten überlassen. Durch deren Gewaltaktionen rückt das, was wirklich an deutschen Hochschulen geändert werden muss in den Hintergrund“, sagte Christoph Diehn abschließend.



  • Auch Du kannst mitmachen
Mit über 8.000 Mitgliedern an über 100 Hochschulen in ganz Deutschland engagieren wir uns für unsere Kommilitonen. Auch Du bist bei uns herzlich willkommen. Trage Deinen Wunsch einfach in dieses Formular ein.

Weitere Infos: Zum Formular "Mitglied werden/Interesse" 

                        RCDS Bundesverband

Der RCDS fordert seit langem eine bessere Bildungs- und Hochschulpolitik. So ist die Bekämpfung der hohen Abbrecherquoten an deutschen Hochschulen ein gravierender Missstand, der durch eine bessere Betreuung und Information von Studienanfängern gelöst werden kann.

„Ich würde mir wünschen, dass wir über Bildungsthemen diskutieren und nicht versucht wird, mit einer plumpen Krawallaktion nach Aufmerksamkeit zu haschen. Die vermeintlichen Streiter für studentische Interessen schaden nur der Studentenschaft. Klausuren müssen trotzdem geschrieben werden. Da hilft es nicht, wenn man die Vorlesungen stürmt und Studenten vom Lernen abhält“, so Christoph Diehn.

Außerdem sei zu befürchten, dass gewaltbereite Gruppen universitäre Einrichtungen beschädigen. So im vergangenen Jahr an der Humboldt-Universität in Berlin geschehen, als Linksradikale eine Ausstellung zur NS-Vergangenheit zerstörten. „Wir dürfen bildungspolitische Themen nicht gewaltbereiten Chaoten überlassen. Durch deren Gewaltaktionen rückt das, was wirklich an deutschen Hochschulen geändert werden muss, in den Hintergrund“, sagte Christoph Diehn abschließend.